Im Test: Edwin Jagger Rasierhobel

Im Test - Edwin Jagger Rasierhobel
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* am 24. März 2019 um 23:00 Uhr aktualisiert


Typ Geschlossener Kamm, Rasierhobel
Marke Edwin Jagger
BauartRasierhobel, 3-teilig
MaterialMetall
Länge9,5 cm
Gewicht75 g
Kammgeschlossen
Rasierklingenklassisch (DE)
Gesamtbewertung
Sehr gutes Produkt im Praxistest
79,17%
SEHR GUT
Produktqualität
75%
Preis/Leistung
85%
Design/Optik
80%
Handhabung
80%
Rasierleistung
80%
Haltbarkeit
75%

 

Edwin Jagger Rasierhobel mit strukturiertem Griff

Der Edwin Jagger Rasierhobel mit geschlossenem Kamm und strukturiertem Griff ist für alle geeignet, die eine möglichst günstige und gründliche Nassrasur wünschen.

Der Edwin Jagger ist ein guter Einstiegsrasierer. Seine Größe beträgt ca. 9.5 cm bei einem Durchmesser von 1.2cm, das Gewicht beträgt 75 g. Beim Edwin Jagger Rasierhobel stimmt auch das Preis/Leistungs-Verhältnis. Die Verarbeitung ist insgesamt gut.

Der Edwin Jagger Rasierhobel ist zudem gut ausbalanciert und liegt daher gut in der Hand. Der strukturierte Griff des Rasierhobels sorgt für einen guten Halt und ist für ein sehr hochwertiges Finish verchromt.

 

Verarbeitung des Rasierhobels ist sehr gut

Die Verarbeitung des Rasierhobels ist sehr gut, keine scharfen Grate stören diesen guten Eindruck. Er liegt sehr gut in der Hand und fühlt sich hochwertig an. Auch optisch macht er etwas her.

Der zweiteilige Rasierhobelkopf besteht aus Zinkdruckguss, während der Griff mit Rillen aus verchromtem Messing besteht. Das Chrom Finish ist ebenfalls von sehr guter Qualität.

Der Edwin Jagger Rasierhobel hat eine schöne Optik und ein dreiteiliges Design. Das macht ihn sehr stabil und sicher und dennoch leicht zu reinigen. Prinzipiell kann ja umso weniger kaputt gehen, je weniger bewegliche Teile vorhanden sind.

 

Der Edwin Jagger Rasierhobel bietet

  • gründliche und sichere Rasur
  • Chrom-Finish, feine Struktur am Griff
  • erstklassige Korrosionsbeständigkeit
  • eine gute Handhabung und Griffigkeit
  • gute Verarbeitung des Metalls
  • schöne, klassische Optik

 

Edwin Jagger Rasierhobel vielseitig verwendbar

Der Edwin Jagger Rasierhobel hat einen geschlossenen Kamm und eignet sich daher schon einmal für die tägliche Rasur. Darüber hinaus ist der Rasierer sehr sanft bei der Rasur, so dass der Edwin Jagger Rasierhobel sowohl für Anfänger wie auch für Umsteiger von Systemrasierern geeignet ist. Auch Frauen greifen gerne bei der Körperrasur zu diesem sehr sanften, sicheren und dennoch gründlichen Rasierhobel.

Bei der Rasur mit dem Edwin Jagger Rasierhobel sollte kein Druck ausgeübt werden und die Schneide der Rasierklinge im 30-Grad-Winkel zur Gesichtshaut stehen. Der Edwin Jagger Rasierhobel ist mit seinen 75 g angenehm schwer und gleitet durch das Eigengewicht über die Gesichtshaut. Zwar sind Rasierklingen immer eine Geschmackssache, aber beim Edwin Jagger Rasierhobel haben sich vor allem die Astra Platinum bewährt.

 

Edwin Jagger Rasierhobel ist sanft zur Haut

Die klassischen Rasierklingen, die beim Edwin Jagger Rasierhobel verwendet werden, sind wesentlich schärfer als die Mehrfachklingen der Systemrasierer und verstopfen nicht so leicht. Das und der Umstand, dass sich der Edwin Jagger leicht in seine drei Teile zerlegen lässt, ermöglicht eine sehr leichte Reinigung während und nach der Rasur.

Bedeutsam ist aber auch, dass der Rasierer mit klassischer Rasierklinge wesentlich besser für die Haut ist als die Mehrklingenköpfe der Systemrasierer. Mehrklingenköpfe begünstigen nämlich Hautirritationen und das Einwachsen von Haaren. Dem kann man mit einem Rasierhobel und klassischen Rasierklingen wirksam entgegenwirken.

 

Die laufenden Kosten sind sehr gering

Die laufenden Kosten beim Edwin Jagger Rasierhobel sind im Gegensatz zu einem Systemrasierer sehr gering. Wechselt man etwa alle fünf Rasuren die Klinge, was realistisch ist, wird man so bei häufiger Rasur im Jahr etwa 50 Rasierklingen benötigen. Selbst wenn man nun die Astra Platinum verwendet, von denen 100 Stück 10 bis 12 Euro kosten, wird man dafür im Jahr lediglich 5 bis 6 Euro ausgeben.

Man vergleiche damit die absurd überteuerten Mehrklingenköpfe der Systemrasierer, wo oftmals zwei Stück mehr kosten als der Jahresbedarf an Rasierklingen für den Rasierhobel. Wer diesen Wahnsinn der beiden Monopolisten nicht mehr mitmachen möchte, hat einen guten Grund, auf den Edwin Jagger Rasierhobel umzusteigen.

 

Klingenwechsel ist sehr einfach

Der Klingenwechsel ist recht einfach und funktioniert so bei allen dreiteiligen Rasierhobeln. Das Kopfstück wird abgedreht. Danach wird die Klinge zwischen den oberen und unteren Teil des Rasierhobelkopfes gelegt und dann mit dem Griff verschraubt.
Der obere Teil des Rasierhobelkopfes hat ein Gewinde und zwei Stifte an der Seite, auf die die Rasierklinge gelegt wird. Anschließend wird auch der untere Teil des Rasierhobelkopfes auf die Klinge gelegt, so dass die geriffelte Seite später nach oben schaut. Dann gefühlvoll Griff und Rasierhobelkopf wieder zusammenschrauben.
Beim Verschrauben biegt sich die Klinge. Dies ist so gewollt, denn dadurch werden die Schneiden der Rasierklingen für die Rasur im richtigen Winkel leicht angestellt.

 

Dieser Rasierhobel ist leicht zu reinigen

Nach der Rasur sollte der Edwin Jagger Rasierhobel auseinander geschraubt werden. Danach die groben Rückstände der Rasur einfach mit heißem Wasser abspülen. Hartnäckigere Verschmutzungen am besten mit einer Zahnbürste entfernen, anschließend den Rasierhobel abtrocknen.

Alle zwei bis vier Wochen empfiehlt es sich, den Rasierhobel zu desinfizieren. Dazu den Rasierer in eine Lösung mit Gebissreiniger geben und 30 Minuten darin belassen. Anschließend abtrocknen und fertig.

 

Die Schwäche des Edwin Jagger Rasierhobels

Das Gewinde, mit dem der zweiteilige Rasierhobelkopf mit dem Griff verbunden wird, ist lang aber dennoch leichtgängig. Entsprechend leicht ist der Rasierhobelkopf ab- und wieder festzuschrauben.

Dieses Gewinde, das mit dem oberen Teil des Rasierhobelkopfes verbunden ist, ist die Schwachstelle Edwin Jagger Rasierhobels. Kunden schreiben gelegentlich in diversen Foren und auf Amazon, dass dieses Gewinde unvermittelt abgebrochen ist.

Oftmals, glaubt man den diversen Foreneinträgen, ist das Gewinde relativ frühzeitig vom oberen Teil des Rasierhobelkopfes abgefallen, oder das Gewinde ist im Griff abgebrochen. Wir konnten hier im Test keine Materialschwäche erkennen.

Das ist nun natürlich nicht die Regel, aber es ist möglich und trübt damit etwas den guten Gesamteindruck, den der Edwin Jagger Rasierhobel ansonsten macht. Geht man nun einmal davon aus, dass Edwin Jagger viele dieser Rasierhobel verkauft, dürfte es sich hier um seltene Produktionsfehler handeln.

 

Fazit zum Edwin Jagger Rasierhobel

Der Edwin Jagger Rasierhobel ist ein ordentlich verarbeiteter Rasierer mit guter Rasierleistung. Die Ausführung mit geschlossenem Kamm macht seine Handhabung sehr sicher.

Zusammen mit den richtigen Rasierklingen muss sich der Edwin Jagger Rasierhobel, was die Gründlichkeit der Rasur angeht, nicht vor anderen Modellen verstecken. Allerdings kommt dieses Modell nicht ganz an die Qualität der etwas teureren Modelle von Mühle und Merkur heran.

Der Vorteil des Edwin Jagger Rasierhobels ist sein sehr schönes Chrom Finish zu einem sehr günstigen Preis. Dieses Modell liegt an der Preisuntergrenze, die man bei einer Produktempfehlung, wenn es um Qualität geht, noch verantworten kann. Und für diesen Preis kann man beim Kauf des Edwin Jagger Rasierhobels nun wirklich nichts verkehrt machen. Wer eine höhere Qualität will, muss auch mehr ausgeben.

 

Pro und Contra zum Edwin Jagger Rasierhobel


  • Gutes Preis-/Leistungsverhältnis
  • Gute Rasierleistung
  • Gute Qualität
  • Schönes Chrom Finish


  • Mögliche Materialschwäche beim Gewinde


Typ Geschlossener Kamm, Rasierhobel
Marke Edwin Jagger
BauartRasierhobel, 3-teilig
MaterialMetall
Länge9,5 cm
Gewicht75 g
Kammgeschlossen
Rasierklingenklassisch (DE)

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