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Typ | Geschlossener Kamm, Rasierhobel |
Marke | Parker |
Bauart | Rasierhobel, 2-teilig |
Material | Metall, vernickelt |
Länge | 11 cm |
Gewicht | 96 g |
Kamm | geschlossen |
Rasierklingen | klassisch (DE) |
Der Parker 99R Rasierhobel mit langem Griff zeichnet sich durch ein hohes Gewicht von 96 g und einer Gesamtlänge von 11 cm aus, wobei der Griff eine Länge von 10 cm hat. Besonderes Merkmal ist jedoch der Butterfly-Verschluss bei diesem Rasierhobel, der ein schnelles und sicheres Wechseln der Rasierklinge ermöglicht.
Der Rasierhobelkopf besteht aus Edelstahlblech. Der schwere Griff besteht aus vernickeltem Messing, der so vor Korrosion geschützt sein dürfte. Zudem weist der Griff zur Rutschsicherung eine spiralförmige Strukturierung auf. Bestückt wird der Parker 99R mit klassischen Rasierklingen, was eine gründliche Rasur ermöglicht.
Durch den langen Griff ist der Parker 99R für Nutzer mit großen Händen geeignet. Diese dürften mit einem 10 cm langen Griff sicher gut bei der Rasur zurechtkommen.
Auch könnte der Parker 99R Rasierhobel generell etwas für Anfänger oder Umsteiger von Systemrasierern sein, denn durch den geschlossenen Kamm und den relativ engen Klingenspalt kann bei der Rasur kaum etwas passieren. Die Verletzungsgefahr ist dadurch jedenfalls sehr gering.
Durch den geschlossenen Kamm rasiert der Parker 99R sehr sanft und ist daher natürlich auch für alle geeignet, die sich täglich rasieren wollen oder müssen.
Während der Parker 99R auf jeden Fall für Männer mit normalem und weichem Barthaar geeignet ist, sollten jedoch jene mit härterem und widerborstigerem Barthaar besser zu einem aggressiveren Rasierhobel greifen.
Viele werden den Rasierhobel wegen seines Butterfly-Verschlusses kaufen. Prinzipiell ist ein Butterfly-Verschluss immer eine sehr gute Sache – wenn er ordentlich gefertigt ist und funktioniert. Das ist beim Parker 99R Rasierhobel weitgehend der Fall. Ist das jeweilige Modell sauber gefertigt, so sitzt die Klinge fest. Die Rasierklinge lässt sich bei einem Butterfly-Verschluss sehr leicht und sicher wechseln, der Rasierhobelkopf auch leicht und sicher während der Rasur reinigen.
Das Problem beim Parker „Made in India“ ist, dass das Edelstahlblech des Rasierhobelkopfes etwas stärker sein müsste. Zudem scheint es Fertigungstoleranzen zu geben, so dass der Butterfly-Mechanismus im geschlossenen Zustand leicht klappern kann.
Das liegt daran, dass der ganze Mechanismus etwas Spiel hat. Hier muss am Griff ganz fest gedreht werden, um den Butterfly-Verschluss auch ganz zuzudrehen. Abhilfe schafft hier oft ein Tropfen Öl, dann sollten der Mechanismus einwandfrei funktionieren.
Der Butterfly-Mechanismus sieht auf den ersten Blick solide aus, muss aber schon deshalb ganz fest zugedreht werden, damit die Klinge ordentlich gespannt wird. Die Rasierklingen schauen beim Parker 99R Rasierhobel seitlich aus dem Rasierhobelkopf heraus. Das ist weiter kein Problem und ist bei vielen anderen Rasierhobeln auch der Fall.
Das Problem ist auch hier gelegentlich eine Fertigungstoleranz, die dazu führen kann, dass die Schneidflächen der Rasierklinge ungleichmäßig weit an den Kammseiten vorstehen.
Prinzipiell ist es nicht schwierig, bei der Hobelrasur den richtigen Winkel von der Rasierklinge zur Gesichtshaut zu finden. Gewöhnlich ist dies ein Winkel von etwa 35 Grad.
Beim Parker 99R Rasierhobel steht der geschlossene Kamm relativ weit vor, so dass man den Griff entsprechend weiter anheben muss, um den Kontakt der Schneide zur Gesichtshaut herzustellen. Man muss also erst einmal für sich den richtigen Winkel herausfinden. Ist dies geschehen geht alles wie von selbst.
Die Rasierleistung ist befriedigend angesichts der Tatsache, dass der Parker 99R Rasierhobel durch seinen geschlossenen Kamm ein sehr sanfter und wenig aggressiver Rasierhobel ist.
Durch die Sanftheit der Rasur dürften mit diesem Rasierhobel kaum Hautirritationen auftreten oder eingewachsene Barthaare. Für die tägliche Rasur ist der Rasierhobel absolut geeignet.
Der Parker 99R Rasierhobel ist mit 96 g recht schwer. Hiezu muss aber festgestellt werden, dass davon fast das ganze Gewicht auf das Griffteil aus Messing entfällt, während das Kopfteil aus Edelstahlblech extrem leicht ist. Je schwerer ein Rasierhobel ist, umso besser ist das natürlich, weil dadurch bei der Rasur kein Druck ausgeübt werden muss. Das Eigengewicht des Rasierhobels sorgt dafür, dass der Hobel mühelos über die Gesichtshaut gleitet.
Unserer Meinung nach ist der Parker 99R nicht optimal ausbalanciert, da praktisch das ganze Gewicht im Griff liegt. Das hat zur Folge, dass der Rasierhobel beim Rasieren dazu neigt, nach hinten wegzukippen. Das kann nur dadurch verhindert werden, indem man ständig dagegenhält.
Der spiralförmig gefräste Griff sieht zweifellos gut aus, und der Rasierer liegt angenehm schwer in der Hand. Sobald aber die Hände beim Rasieren feucht werden, sorgt die spiralförmige Ausfräsung dafür, dass der Parker 99R dazu neigt, sich leicht wegzudrehen. Der Rasierer fällt dadurch zwar nicht aus der Hand, aber an dieses Gefühl muss man sich erst einmal gewöhnen.
Beim Parker 99R Rasierhobel bekommt man, was man zwischen 20 und 25 Euro erwarten darf. Ein Pluspunkt ist sicher der Butterfly-Verschluss, wenn die Freude über die leichte Bedienung und Reinigung nicht gerade durch eine Fertigungstoleranz getrübt wird.
Es kommt ja immer bei der Bewertung einer Sache auf die Erwartungshaltung und damit auf die eigenen Ansprüche an. Wer nicht unbedingt immer und ausschließlich höchste Qualität erwartet, kann mit diesem Rasierhobel „Made in India“ durchaus zufrieden sein, denn er tut das, was ein Rasierhobel soll: Er hält die Rasierklinge und rasiert.
Der Parker 99R Rasierhobel ist ein Produkt von durchschnittlicher Qualität und hat in seinem Preissegment durchaus seine Berechtigung. Durch seinen langen Griff eignet er sich für alle Personen mit großen Händen, die mit kleineren Grifflängen nichts anfangen können.
Beim Parker 99R ist auch kein billiges Plastik verbaut. Der Rasierhobel ist angenehm schwer und hat einen Butterfly-Verschluss, der gar nicht so häufig bei Rasierhobeln anzutreffen ist.
Bei diesem Rasierhobel sollten vor allem jene zugreifen, die wegkommen wollen von der Nassrasur mit Systemrasierern. Selbst der schlechteste Billig-Rasierhobel weist eine bessere Rasierleistung auf als der beste Systemrasierer.
Der Rasierer ist natürlich kein schlechter Rasierhobel, aber eben auch kein „Made in Germany“. Wer das akzeptiert und günstig kaufen möchte, ist mit dem Parker 99R Rasierhobel durchaus gut bedient.
Typ | Geschlossener Kamm, Rasierhobel |
Marke | Parker |
Bauart | Rasierhobel, 2-teilig |
Material | Metall, vernickelt |
Länge | 11 cm |
Gewicht | 96 g |
Kamm | geschlossen |
Rasierklingen | klassisch (DE) |